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2.4.4 Lärmmessungen
2.4.4.2 Durchführung
von Messungen
Da
auch Witterungseinflüsse Geräuschmessungen beeinflussen
können, müssen diese Einflüsse bei der Messplanung
berücksichtigt werden. Um vor Störgeräuschen durch
Windeinfluss sicher zu sein, muss auf das Mikrofon ein Windschirm
(Abb.
2/11d) aus porösem Schaum aufgesetzt werden. Ferner ist zu beachten,
dass bei verschiedenen Windrichtungen und Windstärken sehr
unterschiedliche Messergebnisse auftreten können. Dies gilt
ebenfalls bei gewissen Temperatur- schichtungen (Inversionen), bei
denen Schall durch Reflexion über weite Strecken wahrnehmbar
wird. Bei Schnee oder gefrorenem Boden ist der Absorptionseffekt
des Untergrundes z.T. sehr stark verändert, auch verändern
sich durch Regen die Rollgeräusche von Autos.
Bei
der Messung von Geräuschen sind vorrangig die Anforderungen
der entsprechenden Vorschriften einzuhalten. Insbesondere den nach-stehenden
Gesichtspunkten kommt dabei große Bedeutung zu:
| Messgrößen: |
Werden bestimmt durch die Frequenz- und Zeitbewertung am Messgerät
(z.B. A und f)
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| Messgerät: |
Bestimmt die Genauigkeit der Messung (Anforderung der Norm)
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| Messort: |
Festlegung der Mikrofonaufstellung nach Fragestellung und
Umgebungs- situation
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| Messdauer: |
Wird bestimmt durch die Aufgabenstellung und die Geräuschsituation.
Die Messdauer muss ausreichen, um zu repräsentativen Ergebnissen
zu führen. Ferner ist bei den Messungen sicherzustellen,
dass keine Fremdgeräusche das Messergebnis beeinflussen.
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| Geräuschzustand: |
Die Geräuschquelle muss den entsprechenden Betriebszustand
aufweisen.
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| Auswerteverfahren: |
Ergibt die aus den Einzelmessungen gewonnene Gesamtbewertung, z.B. unter Berücksichtigung von Zuschlägen (Messzeit,
Tonhaltigkeit etc.)
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